Thema: Migrantenkinder

Bildungsreform

Der bayerische SPD-Spitzenkandidat und Münchner Oberbürgermeister Christian Ude sprach sich in einem Interview dafür aus, den Schülern die Wahl zwischen dem acht- und dem neunjährigen Gymnasium zu lassen. Er hält die gegenwärtige Festlegung auf das achtjährige Gymnasium für grundfalsch. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle wies Udes Forderung als „landespolitischen Dilettantismus“ zurück und kritisierte den SPD-Politiker für […] weiterlesen ...

Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte

Ihre Rolle, Funktion und Bedeutung für die kommunale Integrationspolitik und Integrationsarbeit in Bayern Impulsreferat am 19.März 2011 in Ansbach auf der Fachtagung „ Empowerment&Partizipation von Migrantinnen und Migranten in Bayern“ Die Ausländerbeiräte leisten seit Jahren wertvolle Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden: Sie beraten den Stadt- oder Gemeinderat sowie die kommunale Verwaltung, Sie weisen auf Integrationsprobleme […] weiterlesen ...

Doppelte Staatsbürgerschaft: Weg mit der Optionspflicht!

Das seit 2000 gültige deutsche Staatsbürgerschaftsrecht zwingt hunderttausende Kinder dazu, sich ab dem 18. und spätestens mit dem 23. Geburtstag für eine Staatsangehörigkeit zu entscheiden. Dieser Entscheidungszwang wird „Optionspflicht“ genannt. Die betroffenen Kinder sind keine Randgruppe. Im Jahre 2010 gab es 475.000 deutsche Staatsbürger in allen Altersgruppen, die der Optionspflicht unterlagen. Seit Anfang 2013 ist […] weiterlesen ...

Pisa, Schule und Migrantenfamilien

Welche Konsequenzen soll und muss es für das deutsche Bildungssystem  haben, wenn PISA-2000 herausfindet, dass erstens die soziale Herkunft in Deutschland wie in keinem vergleichbaren Land so sehr über den Bildungserfolg entscheidet und  zweitens  Kinder von Migranten wesentlich schlechter gefördert werden als in anderen Industriestaaten mit ähnlichem Migrantenanteil? Im Zusammenhang mit der bildungspolitischen Debatte über […] weiterlesen ...

Muttersprachlicher Unterricht

Die Bayerische Staatsregierung hat am 14. September 2004 beschlossen, die derzeit für den muttersprachlichen Ergänzungsunterricht (MEU) eingesetzten Mittel künftig für die verstärkte Deutschförderung zu verwenden. „Das freiwillige Unterrichtsangebot des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts wurde in den siebziger Jahren in Bayern geschaffen, um Kindern von ausländischen Arbeitnehmern die Rückkehr in das heimatliche Schulwesen zu erleichtern. Mittlerweile hat diese […] weiterlesen ...

Wachsendes Armutsrisiko bei Migrantenfamilien

Armut bzw. Armutsrisiken definiert man allgemein nach dem Lebenslagenbegriff als soziostrukturelle Benachteiligung in zentralen Lebensbereichen vor allem in bezug auf Einkommen, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Bildung, politische und kulturelle Teilhabe und Durchsetzungsvermögen in der Mehrheitsgesellschaft. Dabei überlagern sich die materiellen Benachteiligungen. Sie werden außerdem von strukturellen Diskriminierungen und Ausgrenzungen begleitet und dadurch verschärft. Arme Menschen sind […] weiterlesen ...